Wer Blumen kauft, kauft gute Laune, Glück und Sonnenschein.

Wer Blumen kauft, kauft gute Laune, Glück und Sonnenschein.
Fast wie Schokolade – nur ohne die schlechte Nachricht der Waage im Nachhinein.

Nicht nur mir geht es so, sondern auch vielen andern. Denn gemäss dem Beobachter sind die Schweizer und Schweizerinnen Weltmeister im Blumenschenken. In keinem anderen Land wird mehr Geld für Blumen ausgegeben.

Ein erfolgsversprechendes Geschäft also – Glück und gute Laune zu verkaufen an die Weltmeister der Branche. Weit gefehlt, denn Sonnenschein hat seinen berechtigten Preis.

Die meisten Floristen und Blumenläden sind heute angewiesen auf ein erweitertes Sortiment, alternative Ideen und viel Kreativität um auf neuen Wegen ihr Überleben zu sichern und um neben den günstigen Alternativen von Grossverteilern bestehen zu können.
Nicht selten endet das Märchen vom eigenen Blumenladen aber auch ohne Happy End.

„Es muss doch aber Möglichkeiten geben unter diesen eigentlich guten Voraussetzungen!“, rief ein befreundeter Florist letzthin aus.
Und die gibt es in meinen Augen auch!
Aber wie bei jedem gut laufenden Geschäft steht ein Konzept am Anfang.
Dazu gehören unter anderem Ziele. Ein Plan gibt an, wo und wann diese erreicht werden sollen. Und auch auf das Was? und Wer? muss eine Antwort bereitstehen.

Die zweite Herausforderung ist dann, ein kundenangepasstes, kreatives Wie? zu finden, um loslegen zu können.
Mein persönlicher Rat ist diesbezüglich: Erlebnis, Erinnerung, Emotionen!


Hierzu einige Beispiele:

Ich vergesse nie, wie wir vom Konditor ganz feierlich sechs wunderschöne, alles unterschiedliche Miniküchlein präsentiert erhalten haben um diese zur Wahl unserer Hochzeitstorte vorzukosten.

Noch heute weiss ich den Trick, der mir vor einigen Jahren der Elektriker gezeigt hat um unsere eingebauten Hallogenlämpchen zu wechseln, damit ich ihn nicht jedes Mal vorbeibitten muss.

Auch der Apotheker, der spontan meinen quengeligen Kleinen als „Praktikant“ hinter die Kasse eingeladen hat, damit Mami bei ihm bezahlen darf, bleibt unvergessen.

Allen drei bin ich bis heute als Kunde treu geblieben.



Damit die Schweizerinnen und Schweizer nicht nur Weltmeister im Blumenschenken bleiben, sondern die Schweizer Floristen und Blumenläden auch Weltmeister im Begeistern & Bezaubern durch ihre Blumen werden.

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